Indian Railways – Ein Garant für Abenteuer / An adventure

Unsere Fahrt ins Brahmasthan mit dem Nachtzug ist abermals einen Beitrag wert. Auf dem Weg zur Zugstation hatten wir Sorge, dass wir den Zug verpassen – vollständig schwachsinnig, da wir ja in Indien unterwegs sind… Während man allerdings auf den Zug wartet, kann man allerlei spannende Dinge beobachten. Zum Beispiel einen Martin in 50 Jahren – oder wie er es sich wünschen würde.

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Und um den Kontrast zu deutschen Bahnhöfen zu veranschaulichen. Eine (!) indische Familie (30 – 40Personen, eingepackt in Decken) mit ihrem Gepäck wartet auf den Zug.

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Die Reise gewinnt aber eigentlich erst an Spannung als wir in Jabalpur ankommen und zur Busstation wollen. Google Maps Vorschlag des Busbahnhofes entpuppt sich als das städtisches Gefängnis. Als wir ein bisschen davor rumschleichen und nach den Bussen Ausschau halten (die es natürlich hier nicht gibt), versuchen wir den richtigen Weg mit den Gefängniswärtern zu erörtern. Da das Englisch dermaßen holpert, zeigen wir ihnen, wo der Lonely Planet den Busbahnhof eingezeichnet hat und die Gefängniswärter fahren uns freundlicherweise mit ihrem Jeep dorthin. Wir waren uns nicht sicher, ob wir dort einsteigen sollten…. Aber da die Kofferraumtür nicht geschlossen werden konnte, hat Martin sie die ganze Zeit zugehalten, also hätten wir allzeit flüchten können! Allerdings stellte sich dort heraus, dass dies der falsche Busbahnhof ist. Um die ganze Geschichte abzukürzen: Es gibt drei Busstationen in Jabalpur, wobei wir alle aufsuchten bis wir bei der richtigen waren. 😉 Anschließend ging es mit drei Bussen in die Pampa, wobei zwischendurch die Reifen gewechselt werden mussten und die Hupe (vollkommen elementar in Indien).

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