Tibet – die Welt über 3000m erkunden

Am nächsten Tag verlassen wir Lhasa und beginnen unsere Rundreise in Richtung Gyantse. Auf dem Weg fahren wir über Gebirgspässe von denen aus man einen tollen Blick auf die Landschaft hat, zum Beispiel hier den Yamdrok lake. Auch unzählige Tiere wie Yaks, Murmeltiere, Pferde und Hunde  passieren unseren Weg.

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Überall im Land Findet man die bekannten „prayer flags“, vor allem In den Bergen, aber auch über Flüssen oder Bäumen. Die mantras die auf den Fahnen gedruckt sind sollen vom Wind als Segen davon getragen wird. Die fünf verschiedenen Farben bezeichnen dabei die 5 Elemente. Wie bei uns die üblichen: Feuer, Wasser, Luft und Erde und zusätzlich in Tibet „Space“.

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In Gyantse besuchen wir die pelkor chöde Monastery die im Schutze einer grossen Festung gebaut wurde. das beeindruckende hier war allerdings die große Ursprünglichkeit in der die Menschen hier noch leben, da noch nicht alles von den Chinesen mit modernen plattenbauten zugepflastert wurde.

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Ganz besonders fallen in diesem Land die Gegensätze auf. Die traditionellen Mönche treffen wir stets mit ihrem Smartphone an und werden immer mit einem verschmitzten Lachen oder einem netten „Hello“ begrüßt. Weltoffenheit hat also nichts mit Modernität zu tun, was man hier in Tibet jeden Tag aufs neue erlebt. Für unseren Guide TD war dies selbstverständlich . Er meinte eine Religion müsse doch stets mit der Gesellschaft mitgehen.

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Auf dem Weg zum Nam Tso lake kommen wir an vielen vielen Nomaden vorbei, und essen sogar bei welchen zu Mittag. Als wir ein Foto machen wollen sind sie ganz begeistert und der Mann ganz rechts kriegt sich vor lachen gar nicht mehr ein (was auch an seiner 3. Flasche Bier um 12.00 Uhr mittags liegen kann )

Da die Straßen hier eher Feldwegen ähneln brauchen wir für 250 km den ganzen Tag.

Am Nam Tso lake, sehen wir dafür den wunderschönen Sonnenuntergang. Mitten im nichts ist hier ein kleines Camp aufgebaut in dem wir übernachten. Zimperlich darf man allerdings hier nicht sein da es nachts sehr kalt wird und man ohne fließend Wasser und mit plumpsklos ohne Tür auskommen muss 😉

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So schön das Land ist und wie herzlich die Menschen so lässt sich doch an der allgegenwärtigen Chinesischen Militär und Polizeipräsenz die eingeschränkte Freiheit der Tibeter schnell erahnen. Überall an den Straßen sind Checkpoints an denen man sich ausweisen muss etc.

Jedes Haus ist gezwungen die chinesische Fahne zu hissen und in den Klöstern sind Feuerwehrmänner getarnte (für die Touristen) Polizisten stationiert, die die Mönche überwachen dass diese ihre Religion nicht zu exzessiv ausleben.

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