India_Nepal

India

22.03.2015
Wave you flag India – Goodbye!

Nach drei Monaten geht diese Reise nun zu Ende. Eine Reise, die sehr schwer in Worte zu fassen ist. Sie war atemberaubend, weltfremd, laut, absolut dreckig, bunt, vielseitig, erschreckend aber absolut herrlich. Der Martin fasst sie unter dem Begriff “eindrucksreich”. Das Land Indien ist eine Herausforderung. Ein Reisender, dem wir begegnet sind, meinte sehr treffend, es ist eine “24-hour-challenge”. Es ist unvorstellbar, aber man kann keine zehn Meter gehen ohne mindestens fünf Sachen angeboten zu bekommen, während dessen muss man darauf achten nicht in Kuhfladen oder Urin zu steigen beziehungsweise in einen Hund, einen schlafenden Menschen oder eine Rikscha zu laufen. Wir haben in unserem Leben noch nie so einen Trubel erlebt und es sind schlicht und ergreifend zu viele Menschen. Aber bei einem Siebtel der Weltbevölkerung ist das kein Wunder. Wir haben gelernt messerscharf zu handeln, die Wahrheit hinter den Fassaden zu erkennen und haben dabei einen komplett anderen Blickwinkel auf die Welt erhalten. Ganz neue Ansätze diskutiert und erlebt wie verflixt gut es uns geht. Und dass es immer zwei Seiten gibt. Wir haben euphorisch vom Taj Mahal berichtet. Aber wir haben Inder in Nepal kennengelernt, die uns die andere Seite der Medalie erzählt haben. Der König wollte nicht, dass es je so etwas Vergleichbares wie sein Erschafftes gibt. Er nahm dem Architekten sein Augenlicht und den 20.000 Arbeitern (!) wurden die Hände abgeschlagen, damit sie nicht fähig waren etwas Ähnliches zu bauen. Der Großteil verblutete… War es das wert?

Und dann Nepal, das kleine Juwel zwischen den Giganten China und Indien. Wir bezeichnen unseren zwei-Wochen-Trip dorthin als Urlaub, weil es so schön war. Es waren ehrliche Leute, die dir helfen und das Geld nicht aus der Tasche ziehen wollten oder dich zu einem Vetter geschickt haben. Auch konntest du die Straße alleine entlang laufen. Ein Reiseführer hat geschrieben, dass man wegen der Berge das erste Mal kommt, aber wegen den Menschen wiederkehrt. Wir sind nicht wegen den Bergen gekommen, aber er hat absolut recht!

Wir haben in unserem langen Trip so viele Urlaube vereint. Wir haben Strandurlaub gemacht, Städte besichtigt, auf einer einsamen Insel waren wir, Berg- und Wanderurlaub, Erholung in einem Ashram, Urlaub auf einem Hausboot, kulturelle Orte besucht und eine Menge Abenteuer erlebt.

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Zum Abschluss ein Zitat, welches die Reise perfekt zusammenfasst:

“The real voyage of discovery consists not in seeking new landscapes, but in having new eyes” – Marcus Proust

Wir sitzen morgen in der British Airways Maschiene aus London, die um 20:20 Uhr in München landet.

Adieu und bis gleich!
Martin & Lisa


Danke Daniel – Was man sich für 10 Rupien kaufen kann…

Unser Freund Daniel hat in der Weihnachtsnacht jedem von uns 10 Rupie gegeben und wir sollten das beste dafür kaufen. Wir haben es in keinster Weise vergessen und haben das Geld drei Monate unabgetastet in unserem Brustbeutel herumgetragen. Das ist unsere Entscheidung: die besten Kekse Indiens – Marie – und herrlichen Chai!


Delhi – Sikh Tempel

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Wir waren heute in dem Sikh Tempel, aber das beeindruckenste war nicht dieser selbst, sondern die rießige Küche. Dort bekommen täglich über 15.000 Menschen kostenlos Speiß und Trank!


20.03.2015
Kathmandu – Hoch über der Stadt trohnt der Swayambhu Tempel


16.03.2015
Himmelweite Steigerung der Transportmittel

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Wir waren schon sehr dankbar, dass wir nach Pokhara ohne unsere Rucksäcke auf dem Schoß oder stapelweise Reissäcke im Mittelgang reisen konnten. Herrlich war auch, dass unsere Socken während der Fahrt trocknen konnten.

Die drastischste Steigerung – und das luxeriöste Gefährt unserer gesamten Reise – kommt nun am Schluss! Wir haben sehr gespart, um den lokalen Bus zu umgehen, der insgesamt 40 Stunden (reine Fahrzeit) nach Ilam gebraucht hätte und haben einen Fahrer engagiert, der mit uns um 5 Uhr losgeflitzt ist und super schnell war. Wir haben eine astronomisch hohe Summe bezahlt, aber das Auto lag weit über dem Standard hier. Über die Beinfreiheit, die Ruhe etc. möchte ich gar nicht anfangen zu schwärmen. Wir freuen uns schon sehr, wenn dies in Deutschland wieder zum Standard wird! :-)

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Ilam – Ein Spaziergang durch Teefelder


14.03.2015
Kathmandu – Durbar Square

Unter Durbar versteht man Palast, eine Art Königsplatz für den Herrscher. Dort wurden bis nicht vor allzu langer Zeit die Könige Nepals gekrönt.
Eine kleine historische Anekdote: Es gab drei Brüder, die sich untereinander das Kathmandu Valley aufteilten und natürlich benötigte jeder seinen eigenen Platz. Folglich findet man keine zehn Kilometer von dem Durbar Platz in Kathmandu jenen Königsplatz des Bruders. Die Architektur ist bei allen drei sehenswert.

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Kathmandu – Auf ins Getümmel

Wenn man durch den alten Teil der Stadt schlendert, entdeckt man viele kleine Innenhöfe und Nischen und stolpert über eine Vielzahl herrlicher Tempel. Das schönste ist allerdings, wenn bei dem Durchstreifen der Gassen das Gefühl aufkommt, man wäre in der Winkelgasse von Harry Potter mit den Messingkesseln und Vogelkäfigen.


13.03.2015
Millenium Trek – Auf zum Einstiegspunkt des Annapurna Basecamp

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Eigentlich reisen alle nach Nepal um zu trekken und da wollten wir uns nicht entziehen!


11.03.2015
Frauen in Nepal

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Die Kultur in Nepal ist nochmal eine ganz andere! Noch 2005 hielt der König tatsächlich reale Macht inne, bis 2011 herrschte Bürgerkrieg in Nepal.

Aber schockierend ist die Rolle der Frau. Ein Aspekt fanden wir durch einen Buchladenbesitzer heraus. Er war zu einer Hochzeit eingeladen an dem ein Mann an einem Tag (!) zwei Frauen heiratete. Eine Doppelhochzeit! Das Bigamie in Teilen der Welt noch üblich ist, ist eine Tatsache, aber vielleich eher, dass mann sich nach einigen Jahren eine Zweit- Frau nimmt … Der Buchladenbesitzer scherzte, dass der König nicht mehr König sei, da er mit seinen drei Frauen überfordert war!

Ferner ist es üblich, dass Frauen den Lebensunterhalt erarbeiten und Männer auf der Straße sitzen, Karten spielen und sich betrinken. Als wir frühstücken waren beispielsweise, saßen die Männer herum, während die Frauen (Eine durfte ich fotografieren) Schutt in Körben abtransportierten und das Grundstück umgruben.
Pokhara – Die Ruhe im Garten

Ein herrlicher Ort für ein ausgedehntes Frühstück!


10.03.2015
Pokhara – Dem Himalaya so nahe / Close to Himalayas


09.03.2015
Kathmandu – Endlich in Asien / Finally in Asia


Nepal wir kommen – eine kleine Odyssee / Nepal…here we come – a small odyssey

Dass Züge oder Busse zu spät kommen, oder manchmal die doppelte Fahrtzeit brauchen, ist schon nichts neues mehr. Aber ein völlig lahm gelegter Flughafen mit unklaren Aussichten auf wieder Öffnung hat uns schon ein wenig in Wallung versetzt.
Nachdem wir unsere Dritte Nacht in der visitors Lounge des Delhi Flughafens verbracht haben, endlich die Gewissheit wir können nach Kathmandu fliegen und das sogar mit nur drei Stunden Verspätung.
Dass wir dann noch mal zwei in der Luft kreisen, beinahe zurück nach Delhi geflogen wären und noch mal die selbe zeit auf unser Gepäck warten mussten wussten wir ja noch nicht.
Und hier zeigte sich was für wunderbare Menschen die Nepalesen sind. Unser Abholservice hat doch tatsächlich vier Stunden auf uns gewartet. Sie hupen weniger, lächeln mehr, die Straßen sind sauberer und insgesamt machen sie einen liebenswürdigeren Eindruck. Wir wurden halt auch von allen Händlern und riksha fahreren regelrecht gejagt in Indien. 😉

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Dehli – Einmal müss’ma…ins Museum: Toilet Museum

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An unserem letzten Tag in Delhi ging der Himmel auf – vielleicht um die Straßen von den ganzen Holi Farben zu waschen. Unser allererster Regentag in Indien und Zeit mal ins Museum zu gehen. Und was passt besser in Indien und der dort einwandfreien Hygiene als ein Toilettenmuseum!

Ein paar kleine Impressionen…

Noch ein Schwank: Die Engländer verachteten die französische Literatur, also bauten sie ihre Toiletten aus französischen Schmökern. Die Franzosen standen ihnen in nichts nach, da ihre Toiletten aus englischen Schinken bestanden.

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Der Thron von Ludwig dem Vierzehnten mit eingebauter Toilette. Schließlich können Sitzungen lange dauern …

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06.03.2015
Dehli – Holi Festival

Heute findet in ganz Indien das hinduistische Frühlingsfest statt – das genaue Datum richtet sich nach dem Mond. Das “Fest der Farben” und in Nordindien als Holi bezeichnet, kennen viele durch die Adaptionen weltweit, zum Beispiel auch in München. Wir dachten wir hätten eine ungefähre Vorstellung, wurden aber mal wieder überrascht. Holi beginnt bereits um sieben in der Früh und wird am Nachmittag offiziell durch die Polizei beendet.

Wir wollten in der Früh zum Frühstücken gehen und uns dann ins Getümmel stürzen. Weit gefehlt – in der Seitenstraße wurden wir von Indern empfangen, die uns Farbe ins Gesicht malten, uns umarmten und “Happy Holi” wünschten. Als wir auf die Hauptstraße kamen, wurden wir gepackt, Farbe wurde in den Mund und an noch farblose Punke verteilt, und ganze eimerladung Wasser aus dem Fenster geschüttet. Leider waren wir an einem Ort, wo nur Männer waren und ich wurde oft sehr grob gepackt – und wir wollen ja ehrlich sein – Körperteile massiert, die normalerweise nicht angefasst werden. Für Inder ist dieser Tag ein Feiertag und ein Freischein für alles. Da Indern zudem keinen Alkohol normalerweise konsumieren, waren sie morgens schon total betrunken (auch die Kinder !) und rauchten und grapschten was das Zeug hielt. Die Sprichwörter “Es wird mir zu bunt” oder ” Du bist grün hinter den Ohren” gewinnen eine ganz andere Bedeutung. Wir wurden von Indern gewarnt nicht zu lange draußen zu sein, geschweige denn Nachts, da es dann brutal zugeht!
Es war jedoch eine Erfahrung das Original in all seiner Farbe kennenzulernen!

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05.03.2015
Schule in Indien / A school in India

Ein Blick in eine ganz andere Welt…

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04.03.2015
Agra – Taj Mahal

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Wir sind heute um sechs aufgestanden, um das Taj Mahal in seiner ganzen Pracht zu sehen. Und es ist das Schönste was wir in diesem wilden und schmutzigen Indien gesehen haben. Das strahlende glitzernde Weiß lässt einen für den Moment stocken und wenn die Sonne immer höher steigt, verändert sich die Farbe des Mamors von zart rosa bis hinzu goldgelb.

Ich habe nichts in diesem Blog über die Frauendiskreminierung in Indien geschrieben. Aber es ist herrlich, dass das Beeindruckenste aus Liebe für eine Frau (!) errichtet wurde. Um die historische Geschichte hierzu zu erläutern, müssen wir zurück nach Allahabad gehen. Nachdem der alte König starb, wurde nun der zweite Sohn, Shah Jahan, Herrscher. Nachdem seine Lieblingsfrau Mumtaz Mahal bei der Geburt ihres 14. Kindes starb, war er untröstlich, ergraute über Nacht und erschuf für sie dieses unglaubliche Grabmahl (Bauzeit: 21 Jahre). Da mit der Macht häufig Lug und Trug einhergehen, stürzte der Sohn den König einige Jahre nach der Fertigstellung des Taj Mahals. Shah Jahan wurde für den Rest seines Lebens im Red Fort eingesperrt. Er konnte lediglich durch ein Fenster das Grabmahl von dort betrachten. Nach seinem Tod wurde er neben seiner Frau beerdigt – ein eigenes Grabmahl erhielt er von seinem Sohn nicht.

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Agra – Red Fort

 

Das aus roten Sandstein gebaute Gebäude, welches zunächst als militärische Festung genutzt wurde, verwandelte sich über Generationen in einen Palast. Von dort wurde Nordindien regiert, bis das politische Geschehen nach Delhi 1739 verlagert wurde.

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Wenn nicht immer die nervigen Fotografen und Touristen wären. 😉 (Im Gegenteil: In Agra ist es das erste Mal, dass wir mehrere englischsprachige Touristen treffen.)

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01.03.2015
Atirudrabhishek – Macht des Klangs / The power of sound

Welcome to the Brahmasthan!

Brahmasthan meint Mittelpunkt und genau bei diesem von Indien sind wir. Eine Woche in einem Art Ashram und meditieren, machen Yoga und lauschen Rezitationen des Veda, dem uralten Wissen aus dem Himalaya.
Die Gebäude sind besonders ausgerichtet und geplant, das Essen ayurvedisch und gestern haben wir die Gesänge von 1331 Pandits gehört, die für den Weltfrieden chanten.
Alles in allem vor allem eine Reise zu sich selbst und für uns beide die ideale Zeit in allen Bereichen wieder Energie zu Tanken für die letzte Etappe.


26.02.2015
Brahmasthan

Indian Railways – Ein Garant für Abenteuer / An adventure

Unsere Fahrt ins Brahmasthan mit dem Nachtzug ist abermals einen Beitrag wert. Auf dem Weg zur Zugstation hatten wir Sorge, dass wir den Zug verpassen – vollständig schwachsinnig, da wir ja in Indien unterwegs sind… Während man allerdings auf den Zug wartet, kann man allerlei spannende Dinge beobachten. Zum Beispiel einen Martin in 50 Jahren – oder wie er es sich wünschen würde.

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Und um den Kontrast zu deutschen Bahnhöfen zu veranschaulichen. Eine (!) indische Familie (30 – 40Personen, eingepackt in Decken) mit ihrem Gepäck wartet auf den Zug.

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Die Reise gewinnt aber eigentlich erst an Spannung als wir in Jabalpur ankommen und zur Busstation wollen. Google Maps Vorschlag des Busbahnhofes entpuppt sich als das städtisches Gefängnis. Als wir ein bisschen davor rumschleichen und nach den Bussen Ausschau halten (die es natürlich hier nicht gibt), versuchen wir den richtigen Weg mit den Gefängniswärtern zu erörtern. Da das Englisch dermaßen holpert, zeigen wir ihnen, wo der Lonely Planet den Busbahnhof eingezeichnet hat und die Gefängniswärter fahren uns freundlicherweise mit ihrem Jeep dorthin. Wir waren uns nicht sicher, ob wir dort einsteigen sollten…. Aber da die Kofferraumtür nicht geschlossen werden konnte, hat Martin sie die ganze Zeit zugehalten, also hätten wir allzeit flüchten können! Allerdings stellte sich dort heraus, dass dies der falsche Busbahnhof ist. Um die ganze Geschichte abzukürzen: Es gibt drei Busstationen in Jabalpur, wobei wir alle aufsuchten bis wir bei der richtigen waren. 😉Anschließend ging es mit drei Bussen in die Pampa, wobei zwischendurch die Reifen gewechselt werden mussten und die Hupe (vollkommen elementar in Indien).


22.02.2015
Muh! Marriage failed!

Hihi heute hat die Kuh auf der Straße die Blumen Dekoration des Hochzeitsautos angefressen 😉

Wedding Scandal! Flower decoration beeing attacked by wild  street cow.

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21.02.2015
Orchha – Ein Besuch auf dem Dorf / A visit to the village

Wir besuchten in der Nähe von Orchha ein kleines Dorf und lebten bei einer indischen Gastfamilie.

Martin laß fleißig mit den kleinen Kinder und ich feilte den Mädchen die Nägel. Begeistert waren sie allemal!

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19.02.2015
Orchha – Ein kleines Juwel


Mahashivratri – Oder viel Lärm in Chitrakoot

Wir hatten die Gelegenheit beim höchsten Fest der Shiva Anhänger im kleinen Varanasi oder auch Chitrakoot zu sein.

Die Stufen zum Fluss, auch Ghats genannt, ähneln denen in Varanasi sehr auch wenn alles viel kleiner dimensioniert ist und viel weniger Zeremonien und keine Verbrennungen dort stattfinden.

Dennoch waren viele Pilger unterwegs die lautstark die Hochzeit Shivas, des unmanifesten Zerstörers aber auch Erlösers feierten. Das sieht in Indien so aus wie jede andere Hochzeit: vorne weg fährt ein mit Generator bestückter Truck mit Dj und einem Riesen Boxenturm am hinteren Ende. Dahinter tanzen fünf ausgeflippte und sicher nach zwei Minuten hörgeschädigte Inder wie verrückt, hier waren es Abends auch zwei drei Dutzend mehr. Dahinter dann die Masse, manchmal gibt es noch leuchtende Stäbe, die haben dann nochmal einen extra Generatorwagem am Ende,  meistens noch Trommler damit es noch ein bisserl lauter wird. Dahinter dann das Brautpaar in einem Kleinbus oder hier Shiva in seiner Kutsche.

Hätten wir nicht ein Guesthouse direkt an den Ghats gehabt und durch mieserable Lautsprecher an jedem Laternenpfahl im Umfeld die mehr oder weniger schönen Tempelgesänge und Rezitationen gehört, die die GANZE NACHT auf uns einprasselten, hätten wir das süße Städtchen am Fluss auch in idyllischerer Erinnerung, wären aber vermutlich nicht so bald ins wunderschöne Orchha aufgebrochen …


18.02.2015
Ein Zugfahrt die ist lustig…

Das Zugfahren ist in Indien eine kleine Herausforderung. Zum einen Ticket zu ergattern, zum anderen einen Sitzplatz. Aufgrund des Feiertages war die Herausforderung in den Zug zu kommen. Normalerweise ist es Martins Aufgabe für uns zwei Plätze zu blockieren und meine einfach in den Zug zu steigen – der Martin muss ein bisschen mit den Indern kämpfen, für mich ist es leicht. Nicht so in diesem Fall. Der doppelt so breite Martin und mindestens einen Kopf großer als alle Inder (dazu noch mit seinem 15 kg Rucksack ausgestattet) kämpft sich mit voller Kraft und Körpergewicht seinen Weg ins Innere. Ich bin ein bisschen hilflos mit den 30 drängelnden stoßenden Indern um mich. Hätte es nicht zwei Indern gegeben, die es als ihre Aufgabe gesehen hätten mich in diesen Zug zu schaffen, wäre er wahrscheinlich ohne mich gefahren. (Man muss bedenken, dass einer von ihnen mir so dankbar war, als ich ihm ein Wattestäbchen gab, da er sich mit einem Streichholz die Ohren putzte.)

Außerdem muss eine kleine Hommage hier für den Martin angebracht werden. Nach unserer Ankunft am Bahnhof (es war schon dunkel) lag ein junger Mann auf dem Bahnübergang und schlief, der uns leid tat und unseren Schlaf auf den harten Pritschen lächerlich machte. Ich ging leise an ihm vorbei, wobei er plötzlich zum Leben erwachte und mit Händen und Füssen versuchte mich zu schnappen. Der Martin überwältigte ihn zweimal – er folgte uns auch ans Ende des Bahnhof. Dabei muss man bedenken, dass der Martin hinten den 15 kg Rucksack trug und vorne einen kleinen mit unseren Büchern und Wasserflaschen. Das hätte natürlich auch auf einem deutschen Bahnhof passieren können – aber ich fühle mich nun an seiner Seite in Indien unbesiegbar!!

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Nach dem es uns nun wieder in den Norden verschlagen hat, anbei die aktuelle Karte für alle die unsere Reiseroute verfolgen (speziell für meinen Opa) um das Wirr-Warr der vielen fremden Namen zu minimieren.


17.02.2015
Allahabad – Schöne Gräber, volle Straßen

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Der wunderschöne Stadtpark Khusru Bagh hat uns ein paar Momente Erholung gespendet bevor wir durch die überfüllten und lärmenden Straßen Richtung Fluss aufbrachen. Aber nein es ist nicht nur hier so, ähnlich sieht’s überall im Norden Indiens aus.

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Ein kleiner historischer Schwank: Die Gräber wurden vom Eroberer Jehangir erbaut, wobei er eines für seinen ältesten Sohn Prinz Khusru errichtet. Dieser versuchte ihn umbringen, um an die Macht zu kommen, was jedoch aufflog und er wurde bis er starb ins Gefängnis gesteckt – trotzdem erhielt er ein prachtvolles Grabmahl. Im Grab daneben liegt die erste Frau des Königs, die die Zwietracht zwischen ihrem Mann und ihrem Sohn nicht mehr aushielt und sich mit einer Überdosis Opium das Leben nahm.
Das spannende ist, wäre der erste Sohn nicht so machtbesessen gewesen, wäre nie der zweite Sohn Shah Jahan König geworden – welcher das Taj Mahal erbaute! Näheres im zukünftigen Beitrag über Agra.


14.02.2015
Holy Varanasi!


11.02.2015
Varanasi – Erste Eindrücke / First impressions

Nach der Sonne und Entspannung an unserer Trauminsel, hatten wir einen wilden Reisetag. Wir legten die Flugstrecken Agatti – Kochi, Kochi – Mumbai, Mumbai – Delhi und Delhi – Varanasi zurück. Wobei wir eine nächtliche Pause mit den Stühlen des Flughafens Delhi machten.

Und dann waren wir in einer der heiligsten Städte Indiens, Varanasi, der Ort, an dem sie ihre Toten an den Ghats am Ganges verbrennen.


Ein Stück vom Paradies – Thinnakara – Am Ende der Welt

Als wir in dem Tukkerboot das erste Mal die Insel sahen, waren wir baff. Sie war so klein, dass man im gemütlichen Spaziergang sie in einer knappen Stunde umrunden kann. Es leben etwa zwanzig Menschen dort- wobei dreizehn zum Staff zählen. Wir waren einen Tag die einzigen Gäste und der ganze Strand – eigentlich die ganze Insel – gehörte uns. Es gibt diese Kalender mit dem Titel “Traumstrände 2015″ etc. und genau an solchem Strand lagen wir tatsächlich. Ein so klares und herrliches türkis habe ich noch nie gesehen. Wir sind mit Schildkröten um die Wette geschwommen und der Martin hat Krabben gerne mit seinem Schatten verjagt. Vollmond hatten wir während unseres Aufenthalts auch – somit war der Romantik Tür und Tor geöffnet. Der Mann, der zur Reperatur des Leuchtturm auf der Insel weilte, stellte sich zudem als Wahrsager heraus und laß uns aus der Hand. Dem Martin vorhersagte er sehr treffend seine Kindheit, sprach über seine Zahl der Freunde und zukünftigen Kinder, über seine verflossenen Lieben etc.. Bei mir schüttelte er nur den Kopf und meinte lediglich, ich denke zu viel nach! Die Crew kümmerte sich rührend um uns und eigentlich haben wir einen Großteil unserer Zeit gegessen. Inder neigen allerdings dazu – was uns sehr unangenehm ist – in die Dienerhaltung zu fallen. Als ich mir zum Beispiel die Hände einseifte, hat man mir den Wasserhahn aufgedreht. Wenn der Martin schwimmen ging, hatte mindestens einer der Jungs seine Augen bei ihm im Wasser oder ging mit.
Die einzige negative Geschichte hat mit einem Koreaner zu tun und wir haben diese kleine Insel gehörig in Aufruhr versetzt – ich denke, diese sollte allerdings persönlich erzählt werden.


02.02.2015
Ab auf die Insel / Island time – Lakshadweep Islands

Lakshadweep Islands – Wir verabschieden uns für eine Woche, da wir auf eine winzigen kleinen Inselgruppe im Arabischen Meer uns die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und wir auf eine Dusche hoffen und die Möglichkeit des Wlans eher ausschließen.

Los gehts morgen früh um halb sechs, wo uns eine kleine Maschiene auf die Agatti Insel fliegt, welche lediglich aus einer Startbahn besteht. Danach gehts mit dem Boot auf unsere Insel Thinnakara, wo wir in einem Zelt am Strand nächtigen.

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Was essen Inder am liebsten?

Es sind – obwohl das indische Essen so köstlich ist – Chips. Diese Kenntnis hat uns total erschüttert. Die nächsten Bilder zeigen wie eigentlich jeder Kiosk aussieht.

Bei jeder Zug- und Busfahrt, bei jeder Pause mampfen indische Familien dutzende Packungen von diesem Zeug.

Die schönere Variante:

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Cochin – Entdeckungstour mit dem Fahrrad / Explore by bike

Wenn man sich durch die kleinen Gässchen schleicht, kann es passieren, dass man über einen Elefanten stolpert und einer religiösen hinduistische Prozession beiwohnt.

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Ferner findet in Cochin gerade die Biennale statt, bei der unzählige Galerien Kunst, indische Geschichte und Kultur ausstellen und man an die unterschiedlichsten Orte gelangt.

Um ehrlich zu sein ist Indien, die größte Müllhalde, die wir je gesehen haben. Ihnen fehlt irgendwie das diesbezügliche Verständnis. Nachdem sie Kekse oder Chips gegesssen haben, lassen sie die Verpackung einfach fallen. Haben sie im Zug ihren Chai getrunken, werfen sie den Plastikbecher aus dem Fenster. Die gesamten Bahnschienen Indiens säumt links und rechts eine Müllstraße. Als ich mal kurz aus dem Zug geklettert bin, um eine leere Flasche wegzuschmeißen, wurde ich von den Indern ausgelacht. Da doch einige Studenten in Cochin mehr so denken wie wir, haben sie am Strand eine rießige Krabbe aus Müll geschaffen, um auf diese Problematik aufmerksam zu machen.


01.02.2015

Fort Cochin – Chinesische Fischernetze / Chinese Fishing Nets

Unser letzter Stopp in Kerala ist Kochi oder Cochin. Und wir waren schwer überrascht wie sauber es hier für indische Verhältnisse ist und wie schöne und sogar prunkvolle Häuser die Straße säumen. Das Einzigartige an dieser Stadt ist allerdings seine Vielfalt. In der Hafenstadt treffen sich starke portugisische Einflüsse der Händer, die auch den katholischen Glauben in der Ferne missionieren wollten und die älteste christliche Kirche hier erbauten, neben den englischen und holländischen Stilen, die dicht gedrängt neben den Moscheen existieren.

Das spannendste Erlebnis hatten wir allerdings am Hafen mit den berühmten chinesischen Fischernetzen. Im Reiseführer stand, dass für diese Netze zwölf Mann benötigt werden, aber wir konnten uns das nicht vorstellen …

Sie haben diese überdimensionalen Netze direkt am Strand installiert und brauchen die Manneskraft, um in die zwei unterschiedlichen Phasen zu wechseln. Einmal ruht das Netz im Wasser und wird nach kurzer Zeit von den Männern mit einer Zugtechnik (unterstützt durch schwere Steine) über die Wasseroberfläche gestemmt. Die Beute wird herausgeholt. Danach wird das Netz wieder unter Wasser versenkt, wobei das Körpergewicht der Männer, die ganz geschickt und unbefangen nach Vorne klettern, genutzt wird.


30.01.2015
Cruising the backwaters on a houseboat / Alappuzah


28.01.2015
Alappuzah

Wir freuen uns schon sehr auf unsere Hausboottour morgen durch die Backwaters.


27.01.2015
The Southern Point of India

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Auf unserer weiten Reise durch Indien haben wir es jetzt an den südlichsten Punkt Indiens geschafft – Kanyakumari  – nicht weit vom Äquator entfernt.

Nach einem Monat des Reisens möchten wir eine kurze Bilanz ziehen. Wir schreiben von den unterschiedlichsten Städten und Orten und möchten durch die Inden Karte mal richtig veranschaulichen, bis wohin wir uns durchgeschlagen haben (schwarze Linie). Um dies in Zahlen auszudrücken: In Indien braucht man etwa eine Stunde für 50 km. Die Strecke Hospet nach Bangaluru hat mit dem Zug 14 Stunden gedauert. Der Bus ist um einiges langsamer…

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In Verkala lassen wir’s uns einfach gut gehen…

Ich weiß nicht, ob ich mich trauen darf bei den Schneestürmen in der Heimat dieses Foto zu posten, aber wir springen jetzt ins Meer. :-)

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Thiruvananthapuram / Origin of „Life of Pi“

Nach einem herrlichem Frühstück im Turm der Kette Indian Coffee House …

… ging es in den Zoo zu den Tigern!

 

Kerala

 


23.01.2015
Bangalore

Wir fahren mit dem Nachtzug durch die Nacht..

Bangalore oder Bangaluru, was soviel heißt wie die Stadt der gekochten Binen, ist eine der hässlichsten und schmutzigsten Städte, die wir bislang gesehen haben.

Wir mussten lange suchen, um ein paar schöne Ecken zu finden!

Street Life

 


21.01.2015
Mysore Palace


In touch with the elephant

 


20.01.2015
Indische Vorurteile

Man muss ehrlicher Weise zugeben, dass wir zwar noch nicht bestohlen wurden, aber sonst in jeglicher Art und Weise versucht wird, uns das Geld aus der Tasche zu ziehen. Man sollte mindestens drei Leute befragen, um der richtigen Antwort möglichst nahe zu kommen. Beispielsweise wollten wir in Hospet wissen, wo der Busbahnhof ist. Drei Leute erzählten uns es gibt keinen. Dann fingen wir an zu sagen, dass wir wissen, dass es einen Bahnhof gibt. Die Antwort war dann, dass die Busse heute überfüllt sind oder nicht mehr fahren. Er fuhr natürlich einwandfrei.
Und deswegen sind wir sehr vorsichtig und leider auch sehr skeptisch geworden.

Und siehe da, heute wurden wir auf die angenehmste Weise überrascht.

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Vor dem Tor des Mysore Palastes trafen wir Samir, einen Rikschafahrer, der uns eigentlich nur zu einem Markt fahren sollte. Ein Inder, dem es selbst in Indien zu laut ist und er deshalb eine Handfahrradpupe benutzt, der uns zum Essen eingeladen hat und uns einen Markt gezeigt hat, auf welchem nur Einheimische einkaufen (Old Market)

 

Und dann hat er uns ins Paradise der Düfte geführt. Öle aus der Lotusblüte, Lemon, indischer Lavendel und Bernsteinduft und hat uns gezeigt wie man Räucherstäbchen herstellt. Es war eine atemberaubende Sinnesreise.

 

… Wir sind so froh, dass wir wieder feste Nahrung behalten, dass es gleich so lecker wird hätten wir nicht gedacht!

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Abendessen auf dem Bananenblatt

 

We took the midnight train, goin‘ anywhere…

IMG_3569Sowas gibt es? Ja eine Rarität, ein leerer Bahnsteig in Indien. Endstation Mysore. Nachdem wir unseren Kurztrip nach Bangalore kurzer Hand verschoben haben, sind wir einfach sitzen geblieben und genießen jetzt die auf den ersten Blick sehr saubere Stadt Mysore und endlich mal wieder ein anständiges Hotel.

Auf dem Zug ganz links da steht SLEEPER und in der Tat konnten wir auch ein paar Stunden schlafen nachdem geklärt war wer von den vielen Passagieren nun welche Liege bestätigt bekommen hatte. Trotzdem hatten wir wohl ein größeres Schlafsdefizit mitgebracht als gedacht, denn in endlich wieder ansehnlichen hygienischen Zuständen hat uns ein tiefer Dornröschenschlaf übermannt.

 


18.01.2015
On the other side of the river

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Mit einem kleinen Boot kann man aufs andere Ufer in Hampi übersetzen lassen und es erwartet einen eine ganz andere Atmosphäre, Reisfelder liebevoll gestaltete Gärten und noch weniger Menschen. Dort haben wir eine herrliche Hütte bezogen…

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Wenn man den Pfaden Richting Osten folgt kommt man zu einem der größten Haufen aufeinandergestapelter Felsen. Diese erklumen bietet sich eine herrliche Aussicht und ein tolles Panorama für dm Sonnenuntergang. Außerdem sehr beliebt bei Musikern und dem örtlichen musicahop Besitzer der sein Geschäft belebtem und gleich mal einiges an Instrumenten zum ausprobieren dabei hat. War eine sehr schöne abendliche Jamsession mit Gitarre, djembe, harp, bansuri flöte und hapi eine Art topf Glockenspiel.


Cultural Heritage Hampi

Die Ruinen hier sind aus dem 14. Jahrhundert, die Blütezeit einer mächtigen hinduistischen Herrscherdynastie, die den Süden unter sich vereint hat und so dem damals muslimischen Norden die Stirn bot.

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Der Shiva Lingam, höchst verwehrt, manchmal auch irgendwo aus Eis entstanden und dann bepilgert, symbolisiert die männlichen und weiblichen Geschlechtsorgane und wird in einer rituellen Zeremonie mir Öl und Milch begossen und mit Blüten bedeckt.


16.01.2015
Hampi

Das nächste Ziel, welches wir ansteuern, ist Hampi. Eine Tempelstadt, die relativ in der Mitte von Indien gelegen ist. Das herrliche an diesem Ort ist, dass er überschaubar ist und man sogar Leute zweimal trifft! Heute Nachmittag saßen wir mit Leuten in den Wechseljahren in einem Rooftop Restaurant am Fluss und haben uns über ihre Tantra Erfahrungen unterhalten. Und die Kellner hüpfen zu “Have you ever seen the rain?” – oh ja den kennen sie – herum.


15.01.2015
Auf nach Süd-Goa

Nach einem kurzen indischen Handicap mit dem Magen und nun einem herrlichen Frühstück in der German Bakery, Anjuna – wo wir unsere neuen deutschen Freunde aus Mannheim wieder getroffen haben – gehts nach Vasco da Garma, Südgoa!

Vielleicht sehen wir uns noch mal wieder in Hampi oder auf einen Hausboot in Kerala.wpid-img-20150115-wa0000.jpg

Wenn der Bus ganz voll ist, darf man schon mal nach vorne zum Fahrer, eine gute Gelegenheit den Blumenschmuck und die blinkenden Gottheiten aus der Nähe zu bestaunen.

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13.01.2015
Goa – nahezu das Paradies auf Erden & der un-indischste Ort Indiens

Wir haben heute eine Spritztour mit dem Moped durch Goa gemacht und bei kühlem Wind dieses herrliche Fleckchen Erde

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11.01.2015
Erste Eindrücke / First impressions

…was wir essen und vor allem wo (!) wirs essen.

Indisches Essen ist fantastisch, es schmeckt ausgesprochen gut! Wir essen öfter Thali, das ist eine Aluminiumplatte in deren Mitte Reis und Naan oder eine andere Art Brot angerichtet ist sowie zum Eintauchen viele dünne und dickflüssige Soßen und Chutneys.

… what we eat and especially where (!) we eat it.

Indian food is fantastic, it tastes very good! We often eat thali, which is an aluminum plate, in the middle is rice and naan bread or some other type of bread. It’s perfect for for dipping in many thin and thick sauces and chutneys.

 

11.01.2015
On the way to Goa…

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Zum Sonnenaufgang noch ein letzter Blick von unsrem Balkon auf der duftenden Erdbeerfarm, dann geht’s los, nur welcher ist der richtige Bus, hundert Inder, hundert Antworten. 😉

Der Monsun schädigt die Straßen derart, dass man schon mal des öfteren komplett aus dem Sitz gehoben wird, wenn ein Schlagloch all zu tief ist. Daher ist die Unterseite der Hutablage auch gepolstert, falls man mal mit dem Kopf dagegen stößt. 12 Stunden Gerumpel rentieren sich aber für diesen Blick und das Ziel wohin es geht.

Bis nach Sonnenuntergang waren wir unterwegs bis wir in Panjim ankamen, Goas ruhiger Hauptstadt mit portugiesischen Architektureinflüssen.


08.01.2015
Auf zur Erdbeerfarm nach Mahabaleshwa

Ein unglaublich feiner Duft aus Kräutern und sanftem Erdbeeraroma durchzieht die frische Morgenluft. Ein Duft, den man nie mehr vergisst und der sich zart in die Kleidung und Wäsche hüllt, die man nach draußen zum lüften hängt.

Ein wunderbarer Ort, um die Seele baumeln zu lassen und preiswert zu essen und zu wohnen. @ Shivsagar Farmhouse – Bhilar, Mahabaleshwa

Hier in der Nähe des größten Hochplateaus Asiens sind die Nächte frisch und die Früchte süß.

Mahabaleshwa zählt zu den bekanntesten Erdbeeranbaugebieten Indiens und exportiert seine Schätze in die ganze Welt. Hochsaison ist Februar bis April, dann ist es bei indischen Touristen sehr beliebt und ein wenig voller.

07.01.2015
Ein bisschen Zeit für Romantik in diesem wildem Land… 

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07.01.2015
Let’s go south

Wir verlassen die Hektik und die unglaublichen Menschenmassen von Mumbai …

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… allein die Zugfahrt mit dem Toy Train ist ein Abenteuer wert….

 

 

(Kleine Anmerkung: die Zugtüren sind stets geöffnet – egal wie schnell der Zug ist oder in welch luftigen Höhen)

… und erreichen den herrlichen Bergort Matheran 30 km entfernt von der Stadt. Das Panorama des Sonnenuntergangs war einfach fantastisch!

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Mumbai at Night


04.01.2015
Impressions from Mumbai


03.01.2015

Indisches Kino

Der Besuch eines indischen Kinos ist etwas völlig anderes als bei uns! Zum einen muss man zu Beginn durch zwei Sicherheitskontrollen (die strenger sind als alle Sicherheitskontrollen am Flughafen), danach musste Martin seinen Akku von der Kamera abgeben (wobei Handy nicht abgenommen wurden). Als wir im Kino saßen und “PK” anschauten, sprangen plötzlich alle auf und die Nationalhymne wurde gespielt, aud der Leinwand wehte die indische Flagge. In der Mitte des Filmes gab es eine Pause und Mitarbeiter der nahen Buden und Restaurants verteilten ihre Speisekarten und das Essen wurde dann an den Platz geliefert! (Und die Weihnachtsdekoration steht bei 30 °C immer noch.)

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We love indian movies…

http://youtu.be/AKKKRw0IW88

Check out the trailer and the music of ccourse! 😉

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02.01.2015

Greets from Mumbai!

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After a night at Delhi airport we took the morning flight to Mumbai. We love that city! Compared to Jaipur people are so relaxed and life is much convenient – maybe because of the great weather and the sea, and the marvelous sunset of course!


01.01.2015

Happy New Year from India


31.12.2014
Jal Mahal

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In Jaipur befindet sich ebenfalls der “water palace”. Dieser war zunächst die Residenz des Maharajas, welche er irgendwann nur noch im Sommer für kühle Stunden nutze und sich einen neuen Palast (City Palace) im Zentrum erschuf. Dann erdachte sich die Hoheit, dass doch ein See schön wäre und flutete die Region vor Jaipur. Das in diesem Gebiet sein Palast stand störte ihn nur gering. Wie man auf dem Foto sieht hat der Palast von seinen fünf Stockwerken drei eingebüßt. Bewohnt wird der Palast schon lange nicht mehr…

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Als wir den Palast vom Ufer betrachteten, welcher mit dem Motorrad ankam und begann auf dreckigsten Stufen einen Teig mit Inbrunst zu kneten. Wir waren sehr erschrocken. Wollt er diesen am Straßenrand verkaufen?! Aber was tat er – als der Teig fertig war – füttere er die Fische!


31.12.2014
After the hotel in Dehli shut down for a week…Plans changed to Jaipur

 

 

After good and necessary sleep we slowly manage the cultural shock … Lonely planet you are our hero!!! @ restaurant Ganesh next to new gate, pink city


31.12.2014
Hawa Mahal 

Heute stand der Palast der Winde auf dem Programm. Man darf sich jedoch keinen Palast vorstellen, sondern es handelt sich lediglich um eine Wand mit 365 Fenstern. Wofür sind diese da? Aus religiösen Gründen dürfen sich Frauen nicht unverhüllt zeigen, sondern sie durften lediglich durch die uneinsichtigen Fenster die Männer auf der Straße beobachten – und sich an jedem Tag im Jahr ein anderes Fenster aussuchen. 😉

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26.12.2014
India…here we come

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India, …

… a land of myths and legends, a country that we associate with stories from days long ago. Simple life, unknown smells, many bright colors and lots of strange customs and sensations. Magnificent palaces, incredible beauty, but also bitter poverty, misery and hopelessness are directly opposite here.

At the foot of the roof of the world, India is the home for many different cultures, religions and spiritualities. With its 1.2 billion inhabitants, it is the largest democracy of our earth, the seventh largest country and after China, the most populous.

Did you know that India, as it came off the supercontinent Gondwana, floated 50 million years across the entire ocean before it was connected to the eurasian plate? The folded edges of the two continental plates lifted the Himalayas to the largest mountains in the world. Even today, they grow a few millimeters per year.

All of this we will discover, explore and share with you.

We are really looking forward to our big journey and also to read of your comments and messages.

Welcome,

Lisa and Martin

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